Theo Champion

Theo und Düsseldorf

Zu seiner Heimat Düsseldorf/Oberkassel fühlte Theo sich stets verbunden. Seine ertsen Schritte in seiner künstlerischen Laufbahn waren in Düsseldorf an der Königlichen Kunstakademie getan. Auch als ihn sein Studium der Kunst durch Europa führte, kam er stets in seine Heimat zurück. Hier fühlte er sich inspiriert und konnte einige seiner besten Werke schaffen (1921-1934). So kommt es auch, dass viele seiner Bildmotive das idyllische Rheinland widerspiegeln. Er malte oft „Vossen links“, längst des Rheindamms. Sein Atelier lag in der Nähe, doch vor allem fesselten ihn das Zusammenspiel von Natur und wimmelndem Motiviken, von Idylle und farbenfrohem Spiel. Sportplätz, vorwiegend jedoch Tennisplätze fanden in seinen Werken platz, ebenso wie moderne, städtische Szenen Düsseldorfs.

Bis 1930 hat sich Theo Champion einen festen Namen gemacht, sein Ansehen war fest begründet. In Düsseldorf konnte er im Stadtmuseum sowie dem Kunstpalast ausstellen.

Während des Zweiten Weltkriegs verlegte Theo Champion seinen Wohnsitz vorübergehend in ländlichere Regionen um Xanten, wie es viele seiner Künstlerkollegen taten. Der Abschied auf ungewisse Zeit viel dem heimatverbundenem Theo schwer.

1947 wurde er jedoch von der Kunstakademie Düsseldorfs als Professor berufen. In Düsseldorf, seiner Heimat wo sein Leben als Künstler began, lehrte er nun vierzig Jahre später seine eigene Malklasse.